PostScript unter Windows
From NJH-Wiki
- Autor
- Volker Grabsch
Contents |
PostScript-Dateien (.ps) unter Windows
PostScript ist das Dateiformat für druckfertige Dokumente schlechthin. Es wird seit Jahrzehnten von vielen Betriebssystemen von Hause aus unterstützt und ist daher sehr portabel. Leider bildet Microsoft Windows (zumindest bis ME) mal wieder die große Ausnahme.
Der Erfolg von PostScript begründet sich vorallem darauf, dass es sich um einen offen dokumentierten Standard handelt.
PostScript-Dateien anzeigen
Unter Windows-Systemen wird kein PostScript-Betrachter mitgeliefert, aber es gibt freie Software, die dies hervorragend bewerkstelligt.
Zum Anzeigen von PostScript-Dateien sind zwei Programme nötig:
- Ghostscript (8.60) - 11,7 MB
- GS-View (4.8) - 1,4 MB
Beide Programme sind nacheinander in dieser Reihenfolge zu installieren. Danach kann man PostScript-Dateien einfach per Doppelklick betrachten. Ghostscript macht die Rechenarbeit, und GS-View ist die graphische Oberfläche.
Übrigens kann das Programm auch PDF-Dateien anzeigen, d.h. es ist eine sehr kleine und schnelle Alternative zum AcrobatReader.
PostScript-Dateien erstellen
Das Erstellen von PostScript-Dateien ist sehr einfach. Jedes Programm, das drucken kann, kann auch PostScript erstellen. Man braucht sich nur einen PostScript-Druckertreiber zu installieren, z.B.:
Apple Color LW 12/660 PS
Als Drucker-Anschluss gibt man am besten
FILE
an.
Man druckt dann aus seinem Programm heraus über diesen Drucker in eine Datei. Diese Datei ist dann gültiges PostScript und sollte die Dateiendung .ps erhalten.
Will man jemand anderen eine Postscript-Datei zusenden, sollte man sie vorher noch komprimieren, am besten mit Zip oder GZIP. Dies gilt übrigens auch für PDF-Dateien.

